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SCHMITZ + HANSEN Architekten PartGmbB

Donnerstag 02.06.16

Teil der Sportanlage soll 2017 fertig sein
Brander Wall mit neuem Natur- und Kunstrasenplatz

Was lange währt, soll endlich werden, am besten dann auch gut: Die Stadt hat den Start für die Ausbauarbeiten der Sportanlage im Bereich Rombachstraße/Brander Wall eingeläutet. 



Vor fünf Jahren kam der Anstoß aus der Politik an die Verwaltung, sie möge doch mal prüfen, ob die Sportanlage der Brander Borussia an der Karl-Kuck-Straße verlegt werden kann, um auf dieser Fläche Wohnhäuser zu bauen. Nach jahrelangen Diskussionen, Planungen und Abstimmungen entschied der Sportausschuss im Jahr 2013, dass die Borussia absehbar ihre sportliche Heimat verlassen und zu den Baseballspielern der Aachen Greyhounds an den Brander Wall umziehen muss. Zwar läuft der Pachtvertrag zwischen der Stadt und Borussia Brand noch bis 2020, doch auch die Mehrheit der Borussia-Mitglieder hat sich für einen möglichst schnellen Umzug auf die andere Seite der Trierer Straße entschieden. Nach einem weiteren Abstieg, diese Saison in die Kreisliga B, hofft die Borussia, durch einen Kunstrasenplatz in Brand wieder attraktiver für Nachwuchsspieler zu werden.

Konkret will die Verwaltung die Sportanlage am Brander Wall in Form von drei Maßnahmen modernisieren: Es geht dabei um die Umwandlung des Tennenplatzes in eine Kunstrasenfläche, die Verbesserung des Naturrasens samt Einzäunung sowie um den Bau eines Umkleidehauses mit Jugend- und Schulungsraum sowie um eine Hausmeisterwohnung. 

Die Gesamtkosten betragen 2,3 Millionen Euro. Zur Verfügung stehen der Verwaltung laut politischem Beschluss derzeit aber nur rund eine Million Euro, die auch im laufenden Haushalt abgedeckt sind.

„Wir konzentrieren uns deshalb auch zunächst auf die Verbesserung der Sportanlage mit ihren Flächen“, sagt Gerta Keller vom Sportamt. Umkleidehaus und Hausmeisterwohnung sollen anschließend folgen, so der Brander Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns, und zwar „wenn die Finanzierung steht“. Das könnte jedoch noch dauern, da aus dem Verkauf des Sportareals an der Karl-Kuck-Straße die Mittel für das Umkleidehaus und die Hausmeisterwohnung gezogen werden sollen. Im Raum stehen hier Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

Schnellstmöglich will die Verwaltung aber den Baseballern eine geeignete Sportstätte zur Verfügung stellen. Die Greyhounds sind in die Regionalliga aufgestiegen, dürfen aber keine Partien in Brand austragen, weil das Spielfeld nicht den Verbandsregeln entspricht und spielen deshalb momentan nur auswärts. 

Auch Borussia Brand leide, so Keller, unter den schlechten Bedingungen an der Karl-Kuck-Straße. Ein Kunstrasenplatz könne die sportliche Situation deutlich aufwerten. Jedoch muss die Borussia, wie jeder andere Verein, der sich um eine künstliche Spielfläche bewirbt, sich an den 500000 Euro Gesamtkosten beteiligen. „Die Bezirksverwaltung schießt 25000 Euro dazu, die restlichen 75000 muss der Verein finanzieren“, erklärt Bezirksbürgermeister Tillmanns. Eine schnelle Umsetzung der genannten beiden Maßnahmen sei, so Tillmanns, „im Interesse des ganzen Stadtbezirks“.

Da auch in den Bereichen Schagenstraße und Wilhelm-Ziemons-Straße neue Häuser gebaut werden sollen, und durch den endgültigen Umzug der Borussia an den Brander Wall mit mehr Spielzeiten gerechnet wird, gewinnt das Thema Lärm mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund lässt der städtische Fachbereich Umwelt ein Gutachten erstellen, in dem sämtliche lärmtechnischen Auswirkungen dieser Sportbetriebsverlagerung analysiert und schalltechnische Lösungen angeboten werden. 

„Wir gehen davon aus, dass die Anlage im Jahr 2017 teilweise fertig gestellt sein wird“, prognostiziert Gerta Keller vom Sportamt. Mit der Realisation des Umkleidehauses und der Hausmeisterwohnung rechnet Keller im Jahr 2018. 

Politisch sind die Maßnahmen unumstritten. Sie gehen auf einen gemeinsamen Antrag der CDU-, SPD-, Grüne- und FDP-Bezirksfraktionen in Brand aus dem Jahr 2011 zurück. Die Bezirksvertretung Brand beschäftigt sich in ihrer kommenden Sitzung am Mittwoch, 1. Juni, im Bezirksamt, Paul-Küpper-Platz 1, mit dem Thema. Was lange währt, wird endlich gut.

Patenschaft

Wir begrüßen und bedanken uns bei nachstehenden Paten

Herr Johannes Charlier

Herr Dieter Höller

Herr Georg Staerk

Firma Birk OHG

Herr Lothar Koch

Herr Bruno Brammertz

Optik Folian

Frau Kunigunde Nießen

Herr Dirk Prill

Frau Susanne Schulz

Herr Bennedikt Frings

Frau Stefanie Wetten

Frau Nicole Wetten

Herr Helmut Wetten

Herr Lothar Winkler

Herr Franz Paland

Steuerberater Frings

Fleischerei Bayer

Frau Mara Hölters

Frau Nicole Hölters

Herr Nico Hölters

Herr Marc Hölters

Frau Helga Horn

Herr Dirk Scheen

Herr&Frau Schönell

Herr&Frau Pruschowitz

Herr H.- J. Momber

Herr K.-H. Schmitz

Herr D. Hermanns

Herr Günther Hecker

Frau Sabine Hecker

Frau Luca Hecker

Herr Wolfgang Voß

Frau Monika Voß

Herr Peter Nysten

Herr Ch. Christoforos

Herr Dieter Hass

Der Lackierer-Sistenich

Herr Helmut Pesch

Firma Kall GmbH

Firma Auto Hunds

Herr Wolfgang Wolter

Möbelhaus Ortmanns

Herr Ralf Wetten

Gaststätte zur Linde

Friseurstudio J.Bücken

Herr Thomas Giesen

Herr Michael Thomas

Fliesen Scheins&Beisel

Herr W. Everatz

Frau Alina Nys

Frau Ellen Nys

Herr Reiner Ziemons

Frau K. Claus

Herr B. Braun

Herr Dieter Knauf

Firma Feinkost-Lütten

Frau Schumacher E.

Frau Schumacher S.

Thomas Jäschke

Herbert Henn

Familie Twilfert

 

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